Unterschriftenaktion für die Bewahrung unserer Lebensqualität und unseres Grünraums

Bitte lassen Sie sich nicht durch Zettel von anonymen Verunsicherern  davon abhalten Ihre Unterschrift für eine lebenswerte Siedlung zu leisten!

Diesen Menschen ist nicht nur die Siedlung, sondern sind auch alle Nachbarn und Bewohner egal.

Von Geldgier und Neid Getriebene  waren noch nie gute Berater.

Es sind die Gärten die unser Siedlungsgebiet aufwerten, nicht hässliche mehrgeschossige Wohntürme.

Immobilienpreise richten sich nach der Lage!

Die bebaubare Fläche soll von jetzt 33.33% auf 25% gesenkt werden (das entspricht lediglich einer Reduzierung von 8,33%!) da wir alle sehen können wieviel Grün übrig bleibt, wenn die Bauträger die 33,33% voll ausnützen. Beispiele gibt es ja leider schon genug!!

Wir hoffen auf Ihre tatkräftige Unterstützung!

Ihr Siedlerverein

Änderungen in den Bebauungsbestimmungen im Plandokument Nr. 6157

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn!

In unserer Siedlung häufen sich die Fälle, in denen Bauträger mit allen gerade noch legalen Mitteln die bestehende Flächenwidmung und die Bebauungsbestimmungen bis zum letzten Punkt ausreizen und Objekte realisieren, die sowohl die Lebensqualität von uns Anrainern massiv einschränken als auch wertvollen Grünraum vernichten.

Der Siedlerverein Aspern- Hausfeld kämpft nun bereits seit einigen Jahren gegen diese skrupellosen Geschäftemacher, die auf Kosten unserer Lebensqualität und der Zerstörung unseres Siedlungsgebietes Millionen verdienen.

Eine Änderung der Flächenwidmung im Jahr 1999 hat dieses erst möglich gemacht. Diese „neue“ Flächenwidmung soll jetzt endlich „verbessert“ werden, damit es zwar erlaubt ist bestehende Objekte auf zeitgemäße Ansprüche zu erweitern, unser Bereich aber weiterhin Siedlungsgebiet bleiben kann! Obwohl wir bei zwei Generalversammlungen des Siedlervereins über eine Änderung der Flächenwidmung abgestimmt haben und diesbezüglich immer zu einem einstimmigen Ergebnis gekommen sind, wurde uns seitens der Politik eine Überarbeitung der Flächenwidmung bisher versagt.

Nach langen Überlegungen und in Anlehnung an die Überarbeitung der Bebauungsbestimmungen für die Nordrandsiedlung im 21. Bezirk, konnten wir das vorliegende Paket an Abänderungen ausarbeiten, bei dem uns unser Bezirksvorsteher voll unterstützt und welches auch bereits von der MA 21 (Flächenwidmung/ Dezernat Nord) als vorstellbare Lösung angesehen wurde. Wie auf der Unterschriftenliste ersichtlich, sind für uns diese beiden Punkte die beste Möglichkeit für die Lösung des Problems:

1) Die Ausnutzbarkeit der verbauten Fläche wird mit 25% je Bauplatz (incl. Nebengebäuden) festgelegt!

2) Es dürfen auf dem ganzen Grundstück nur mehr 2 bewohnbare Geschoße (EG + Dachgeschoß oder 2 Geschoße ohne weiteres Dachgeschoß) errichtet werden und die gekuppelte Bauweise ist nur mehr im straßenseitigen Bereich möglich, im hinteren Bereich müssen die Gebäude 3 Meter Abstand zur Grundgrenze haben!

Hierzu einige Beispiele für eine künftige Bebauung:

Damit die Magistratsabteilung 21 tätig werden kann und die neuen Bebauungsbestimmungen dem Gemeinderat vorgelegt werden können, müssen wir jetzt möglichst viele Unterschriften für diese Abänderungen einholen und diese dann der Bezirksvorstehung vorlegen. Es sollen bitte alle unterschreiben, die in unserer Siedlung wohnen und/oder hier einen Grund und/oder ein Haus besitzen. 

Sollten Sie bezüglich der Unterschriftenaktion in unserem Siedlungsgebiet noch Fragen haben, gibt es am 10. März von 14.00h bis 18.00h die Möglichkeit sich ausführlich über die geplanten neuen Bebauungsbestimmungen und die Flächenwidmung beim Infostand des Siedlervereins zu informieren. Hierfür wird auch der Bausachverständige des Österreichischen Siedlerverbandes, Herr Dipl. Ing. Winter, anwesend sein. 

Infostandort: Yella Yella! Nachbar_innentreff! 
Maria-Tusch-Straße 2/1/ EG 

(Verlängerung der Alten Schanzen – über die Johann Kutschera Straße – gleich das erste Haus, direkt an der Straße, rechts!) 

Die diesem Schreiben beigelegte Unterschriftenliste kann dort gleich abgegeben werden und es werden an diesem Tag noch weitere dort aufliegen! 

Sollte es Ihnen nicht möglich sein die Liste dort abzugeben, können Sie diese auch jederzeit am Resedaweg 60 in den Briefkasten des Siedlervereins einwerfen. 

Bitte alle Listen bis spätestens 17. März einwerfen oder abgeben! 

Wir wollen nicht zur billigen Vorstadt der Seestadt werden, sondern uns den Luxus leisten, das zu bleiben, was wir jetzt noch sind, eine grüne Lunge und ein Erholungsgebiet mitten in der Donaustadt! 

Wir hoffen auf Ihre tatkräftige Unterstützung! 

Ihr Siedlerverein

Dienstleistungen des Österreichischen Siedlerverbands

Hier finden Sie den Überblick über die Dienstleistungen des Österreichischen Siedlerverbands, wie sie bei der Generalversammlung am 2. 4. 2017 ausgelegt wurden.

ÖSTERREICHSCHER SIEDLERVERBAND

INTERESSENVERTRETUNG DER SIEDLER, EIGENHEIM- UND SEEPARZELLENBESITZER ÖSTERREICHS
ZVR-ZAHL 595436096
1050 WIEN, SIEBENBRUNNENFELDGASSE 1D, STIEGE 16/1
LANDESORGANISATION WIEN
TEL: +43 1/5151286 DW 25, +43 1/5453736 DW 25
FAX: +43 1 5451286 DW 30
E-MAIL: wien@siedlerverband.at

 

Liebe Mitglieder des Siedlervereines Aspern-Hausfeld!

Nochmals zur Erinnerung die Vorteile der Mitgliedschaft beim Österreichischen Siedlerverband.

  • Zusendung der kostenlosen Verbandszeitschrift „Siedlung und Eigenheim“.
  • Kostengünstige Haus- und Grundhaftpflichtversicherung bis zu einer Pauschal-Haftpflichtversicherungssumme von 600.000,-. Jährliche Prämie € 1,45.
  • Kostengünstige Eigenheim-Rechtsschutzversicherung. Pro Schadensfall stehen bis zu € 30.000,- für die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten -ohne Selbstbehalt- zur Verfügung. Jährliche Prämie € 1,45.
  • Unfallversicherung um 90% verbilligt für alle ÖSV Mitglieder und deren Angehörige um den Jahresbeitrag von € 9,- pro Person. Dieser Beitrag kann bis zum 10fachen gesteigert werden.
  • Bei vielen Versicherungen 15% Ermäßigung auf Ihre bestehende Feuerversicherung.
  • Kostenlose Rechtsberatung durch unsere Rechtsanwältin im Büro des Siedlerverbandes.
  • Kostenlose Gartenberatung durch unseren Gartenfachberater.
  • Kostenlose Bauberatung durch unseren Baufachberater.
  • Hilfe im Katastrophenfall.
  • Ermäßigung bei Einkauf in vielen Bau-, Möbel- und Gartenmärkten. Die Einkaufslisten sind jederzeit über unsere Landesleitung erhältlich.
  • Beratung durch die Landesleitung Wien jeden Montag und Mittwoch im Verbandsbüro.

Der Österreichische Siedlerverband mit seinen rund 70.000 Mitgliedern ist Dachverband der angeschlossenen Siedlervereine der sich auch für die Interessen der Mitglieder bei den Behörden und Ämtern einsetzt.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und würden Sie gerne weiterhin als Mitglied in unserer Institution führen.

Mit freundlichen Grüßen
Landesleitung Wien

als pdf herunterladen

Neues Erbrecht ab 2017

Hier finden Sie die Zusammenfassung des neuen Erbrechts von Frau MMag. Dr. Susanne Freyer, wie sie bei der Generalversammlung am 2. 4. 2017 ausgelegt wurden.

MMAG. DR. SUSANNE FREYER

Rechtsanwältin

DAS NEUE ERBRECHT ab 2017

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

Gesetzliches Erbrecht:

  • Großeltern und Geschwister erben neben dem Ehegatten NICHT mehr
  • Lebensgefährten haben ein „außerordentliches Erbrecht“, wenn keine gesetzlichen Erben vorhanden sind. Achtung: Testamentserrichtung zugunsten eines Lebensgefährten weiterhin dringend empfohlen!
  • Wohnrecht des Lebensgefährten für ein Jahr

Testament:

  • Testamente, die zugunsten des Ehepartners, des eingetragenen Partners oder des Lebensgefährten errichtet wurden, werden durch die rechtskräftige Scheidung bzw. Auflösung ausgehoben
  • Erweiterte Formschriften für fremdhändige Testamente („Diese Urkunde entspricht meinem gesetzlichen Willen“ und „Zeugeneigenschaft“ muss eigenhöndig geschrieben werden)

Pflichtteil:

  • Kein Pflichtteil der Eltern und Großeltern mehr
  • Stundung bzw. Ratenzahlung des Pflichtanteils auf Anordnung im Testament auf 5 Jahre möglich
  • Erweiterte Möglichkeit der Enterbung und der Minderung des Pflichtanteils

Pflegevermächtnis:

  • Anspruch naher Angehöriger und Lebensgefährten auf Abgeltung von Pflegeleistungen gegen die Erben

Schenkungsanrechnung:

  • Vorempfänge, die der Pflichtteilsberechtigte selbst bereits erhalten hat, und Schenkungen an andere Personen werden bei der Pflichtteilsberechnung berücksichtigt
  • Schenkungen ab Pflichtteilsberechtigte werden immer mit eingerechnet, Schenkungen an Fremde nur, wenn sie in den letzten beiden Jahren vor dem Tod des Erblassers stattgefunden haben

Die Neuerungen des Erbrechts werden ab 1.1.2017 angewendet.

 

1090 Wien – Währinger Straße 3/10   Tel: (01) 513 52 68   Fax: (01) 513 52 68-34
kanzlei@freyer.at   www.freyer.at
RLB NÖ-Wien BIC: RLNWATWW, IBAN: AT86 3200 0001 0955 4700
R137368   UID-Nummer: ATU61351735   DVR: 2111318 R137368

als pdf herunterladen

Antwort auf die Anfrage zum Prüfverfahren der Begegnungszonen

Sehr geehrter Herr Ing. Peter Blanc!

Seitens des zuständigen Sachbearbeiters der MA 28 für das Verfahren (Hr. Dipl.-Ing. Andreas Nuss) wurde mir mitgeteilt, dass die Unterlagen für das erstellt wurden und für die im Oktober 2016 tagende Kommission eingereicht wurde. Sobald sich in dieser Angelegenheit eine Entscheidung ankündigt, werde ich von der MA 28 informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Nevrivy
Bezirksvorsteher
Bezirksvorstehung für den 22. Bezirk

Anfrage zum Prüfverfahren bez. Begegnungszonen

Antwort auf die Anfrage zur Einführung der „Siedlungsstraße“

Büro der Geschäftsgruppe
Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz,
Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
1., Rathaus, 1082 Wien

729773-2016

Sehr geehrter Herr Ing. Blanc!

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 07. September 2016 an Frau Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Mag.Maria Vassilakou, die wir nach Rücksprache mit der zuständigen Fachabteilung wie folgt beantworten dürfen:

Nachdem sich die Gesetzeslage hinsichtlich Bauordnung seit der letzten Bauordnungsnovelle 2014 nicht verändert hat, ist gemäß § 54 der Bauordnung bei der Errichtung eines Neu-, Zu- oder Umbaus im Bauland, Gartensiedlungsgebiet oder Kleingartengebiet für ganzjähriges Wohnen oder bei der Herstellung einer fundierten Einfriedung an einer Baulinie, jede/r EigentümerIn des Gebäudes bzw. der Einfriedung entlang der vollen Länge der Baulinie bzw. Widmungsgrenze verpflichtet, einen Gehsteig nach Angaben der Behörde herzustellen.

Es kann jedoch so wie bisher, wenn noch kein Bedarf nach einem Gehsteig besteht oder andere wichtige Gründe dafür sprechen und keine öffentlichen Rücksichten entgegenstehen (z. B. Verkehrssicherheit), die Gehsteigverpflichtung gestundet werden. Eine Straßenkategorie „Siedlungsstraße“ ist derzeit in der Bauordnung nicht enthalten. Innerhalb der Stadt Wien wird aber die Einführung einer neuen Straßenkategorie geprüft, wobei hierzu noch keine Ergebnisse vorliegen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen ausreichend gedient zu haben und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Claudia Smolik
Büroleiterin

Büro Vizebürgermeisterin und
amtsführende Stadträtin Mag.a Vassilakou
Geschäftsgruppe Stadtentwicklung, Verkehr,
Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung

Anfrage des Siedlervereins

Stellungnahme zur Änderung des Flächenwidmungsplans

Dies ist die Stellungnahme des Vereinsvorstands zur Änderung der Flächenwidmung in der Seestadt, welche die Einschränkung der Grünflächen sowie Lärm- und Emissionsbelastungen der umliegenden Siedlungen betrifft und somit eine deutliche Minderung der Lebensqualität der umliegenden Siedlungen und der Wildtiere bedeutet.

Stellungnahme zur Änderung des Flächenwidmungsplans